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	<title>Kommentare zu: Haysche Trennkost</title>
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	<description>Dipl. Ernährungswissenschaftlerin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Mar 2011 15:50:12 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Stefanie Fuchsmann</title>
		<link>http://www.stefanie-fuchsmann.de/2009/02/haysche-trennkost/comment-page-1/#comment-2933</link>
		<dc:creator>Stefanie Fuchsmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 15:50:12 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;„Ammoniak wird in Harnstoff umgewandelt. Harnsäure entsteht beim Purinabbau. z.B. aus Fleisch.“&lt;/em&gt;

- stimmt natürlich, danke für den Hinweis. 

&lt;em&gt;„Eiweiß und erhöhte Harnsäurespiegel haben nichts miteinander zu tun. Letztere entstehen durch zB. Purinreiche Ernährung bei mangelnder Ausscheidungsfähigkeit von HS durch die Niere, oder durch vermehrten Zelluntergang (zB. Leukämie)“&lt;/em&gt;

- Purinreich sind z.B. Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte. Sie gehören gleichzeitig zu den wichtigsten Eiweißlieferanten. So haben Eiweiß und erhöhte Harnsäurespiegel indirekt etwas miteinander zu tun. Und:
- „Harnsäure ist ein Endprodukt des Purinstoffwechsels und wird zu 70- 75 % über die Nieren ausgeschieden. Die Löslichkeit von Harnsäure im Harn ist stark vom pH-Wert abhängig, so dass die Kristallisation im sauren Harn (pH &lt; 6,0, &quot;Säurestarre&quot;) begünstigt wird. Purin- und proteinreiche Ernährung fördert die Harnsäurebildung und trägt zur Säuerung des Harns bei. Die Mehrzahl der Harnsäuresteinerkrankungen ist daher ernährungsbedingt. “
 (http://www.deutsches-harnsteinzentrum.de)

&lt;em&gt;„Nicht nur beim Abbau von Kohlenhydraten entsteht Kohlendioxid (nicht Kohlensäure) sondern auch beim Abbau von Fett und AS, nämlich im Citratzyklus.“&lt;/em&gt;

- Ich kenne den Citratzyklus, danke. Es ist aber so, dass Kohlendioxid aus dem Citratzyklus in den Blutkapillaren zu Kohlensäure hydratisiert, Sie bildet zusammen mit Bicarbonat ein pH-Wert-Puffersystem des  Körpers. Wenn die Konzentration der Wasserstoffionen ansteigt, sinkt die Bicarbonatkonzentration und die Kohlensäurekonzentration steigt. Die Kohlensäure zerfällt dann zu Kohlendioxid, welches ausgeatmet wird und Wasser.

&lt;em&gt;“Normalerweise werden überschüssige Säuren über die Lunge, die Leber und über die Nieren ausgeschieden. Stoßen die Nieren aber an ihre Kapazitätsgrenze, wird die Calciumausscheidung erhöht, der pH-Wert des Harns sinkt und das Risiko für Osteoporose und Harnsteine steigt.”
Ganz sicher nicht. Calcium im Austausch gegen H+ ist Unsinn. Da besteht kein Zusammenhang. Wenn sie einen finden, erzählen Sie mir, welche Transporter das machen, Frau Fuchsmann!&lt;/em&gt;

- Ich habe nichts von Calcium im Austausch gegen H+ geschrieben! 
Der Zusammenhang ist folgendermaßen: Eine vermehrte Aufnahme von Proteinen mit hohem Anteil an schwefelhaltigen Aminosäuren (v.a. tierisches Eiweiß) führt zu einer leicht azidotischen Stoffwechsellage. Diese führt zur Reduktion des Bicarbonatspools, zu einer Abnahme des pH-Wertes im Harn und zu einer Steigerung der Calciumausscheidung über die Nieren. 
Sie können diesen Zusammenhang aber auch gern noch einmal in einschlägigen Fachmedien recherchieren.  
2 Beispiele:
- Dr.oec.troph. Roswitha Siener, Medizinische Ernährungswissenschaft, Klinik und Poliklinik für Urologie, Bonn; Ernährungs-Umschau 53 (2006) Heft 5 S. 168ff
- Gesellschaft Deutscher Chemiker: http://www.gdch.de/strukturen/fg/lm/ag/ernaehrung/disku.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Ammoniak wird in Harnstoff umgewandelt. Harnsäure entsteht beim Purinabbau. z.B. aus Fleisch.“</em></p>
<p>- stimmt natürlich, danke für den Hinweis. </p>
<p><em>„Eiweiß und erhöhte Harnsäurespiegel haben nichts miteinander zu tun. Letztere entstehen durch zB. Purinreiche Ernährung bei mangelnder Ausscheidungsfähigkeit von HS durch die Niere, oder durch vermehrten Zelluntergang (zB. Leukämie)“</em></p>
<p>- Purinreich sind z.B. Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte. Sie gehören gleichzeitig zu den wichtigsten Eiweißlieferanten. So haben Eiweiß und erhöhte Harnsäurespiegel indirekt etwas miteinander zu tun. Und:<br />
- „Harnsäure ist ein Endprodukt des Purinstoffwechsels und wird zu 70- 75 % über die Nieren ausgeschieden. Die Löslichkeit von Harnsäure im Harn ist stark vom pH-Wert abhängig, so dass die Kristallisation im sauren Harn (pH &lt; 6,0, &quot;Säurestarre&quot;) begünstigt wird. Purin- und proteinreiche Ernährung fördert die Harnsäurebildung und trägt zur Säuerung des Harns bei. Die Mehrzahl der Harnsäuresteinerkrankungen ist daher ernährungsbedingt. “<br />
 (<a href="http://www.deutsches-harnsteinzentrum.de" rel="nofollow">http://www.deutsches-harnsteinzentrum.de</a>)</p>
<p><em>„Nicht nur beim Abbau von Kohlenhydraten entsteht Kohlendioxid (nicht Kohlensäure) sondern auch beim Abbau von Fett und AS, nämlich im Citratzyklus.“</em></p>
<p>- Ich kenne den Citratzyklus, danke. Es ist aber so, dass Kohlendioxid aus dem Citratzyklus in den Blutkapillaren zu Kohlensäure hydratisiert, Sie bildet zusammen mit Bicarbonat ein pH-Wert-Puffersystem des  Körpers. Wenn die Konzentration der Wasserstoffionen ansteigt, sinkt die Bicarbonatkonzentration und die Kohlensäurekonzentration steigt. Die Kohlensäure zerfällt dann zu Kohlendioxid, welches ausgeatmet wird und Wasser.</p>
<p><em>“Normalerweise werden überschüssige Säuren über die Lunge, die Leber und über die Nieren ausgeschieden. Stoßen die Nieren aber an ihre Kapazitätsgrenze, wird die Calciumausscheidung erhöht, der pH-Wert des Harns sinkt und das Risiko für Osteoporose und Harnsteine steigt.”<br />
Ganz sicher nicht. Calcium im Austausch gegen H+ ist Unsinn. Da besteht kein Zusammenhang. Wenn sie einen finden, erzählen Sie mir, welche Transporter das machen, Frau Fuchsmann!</em></p>
<p>- Ich habe nichts von Calcium im Austausch gegen H+ geschrieben!<br />
Der Zusammenhang ist folgendermaßen: Eine vermehrte Aufnahme von Proteinen mit hohem Anteil an schwefelhaltigen Aminosäuren (v.a. tierisches Eiweiß) führt zu einer leicht azidotischen Stoffwechsellage. Diese führt zur Reduktion des Bicarbonatspools, zu einer Abnahme des pH-Wertes im Harn und zu einer Steigerung der Calciumausscheidung über die Nieren.<br />
Sie können diesen Zusammenhang aber auch gern noch einmal in einschlägigen Fachmedien recherchieren.<br />
2 Beispiele:<br />
- Dr.oec.troph. Roswitha Siener, Medizinische Ernährungswissenschaft, Klinik und Poliklinik für Urologie, Bonn; Ernährungs-Umschau 53 (2006) Heft 5 S. 168ff<br />
- Gesellschaft Deutscher Chemiker: <a href="http://www.gdch.de/strukturen/fg/lm/ag/ernaehrung/disku.htm" rel="nofollow">http://www.gdch.de/strukturen/fg/lm/ag/ernaehrung/disku.htm</a></p>
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	<item>
		<title>Von: fenestra</title>
		<link>http://www.stefanie-fuchsmann.de/2009/02/haysche-trennkost/comment-page-1/#comment-2930</link>
		<dc:creator>fenestra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 22:25:55 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Zuviel an eiweiß- und kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln. Beim Eiweißabbau entsteht giftiges Ammoniak. Der Körper macht es unschädlich durch die Umwandlung in Harnsäure. Zuviel Eiweiß kann deshalb zu Harnsäure- und Harnsteinbildung sowie Rheuma und Gicht führen. Eiweißhaltige Lebensmittel sind nach Hay säurebildend. Beim Abbau von Kohlenhydraten entsteht Kohlensäure, die den Körper übersäuern kann.&quot;

Ammoniak wird in Harnstoff umgewandelt. Harnsäure entsteht beim Purinabbau. Z.b. aus Fleisch. Mich wundert es, dass eine Ernährungswissenschaftlerin das nicht weiß. Eiweiß und erhöhte Harnsäurespiegel haben nichts miteinander zu tun. Letztere entstehen durch zB. Purinreiche Ernährung bei mangelnder Ausscheidungsfähigkeit von HS durch die Niere, oder durch vermehrten Zelluntergang (zB. Leukämie)
Nicht nur beim Abbau von Kohlenhydraten entsteht Kohlendioxid (nicht Kohlensäure) sondern auch beim Abbau von Fett und AS, nämlich im Citratzyklus.

&quot;Normalerweise werden überschüssige Säuren über die Lunge, die Leber und über die Nieren ausgeschieden. Stoßen die Nieren aber an ihre Kapazitätsgrenze, wird die Calciumausscheidung erhöht, der pH-Wert des Harns sinkt und das Risiko für Osteoporose und Harnsteine steigt.&quot;

Ganz sicher nicht. Calcium im Austausch gegen H+ ist Unsinn. Da besteht kein Zusammenhang. Wenn sie einen finden, erzählen Sie mir, welche Transporter das machen, Frau Fuchsmann!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Zuviel an eiweiß- und kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln. Beim Eiweißabbau entsteht giftiges Ammoniak. Der Körper macht es unschädlich durch die Umwandlung in Harnsäure. Zuviel Eiweiß kann deshalb zu Harnsäure- und Harnsteinbildung sowie Rheuma und Gicht führen. Eiweißhaltige Lebensmittel sind nach Hay säurebildend. Beim Abbau von Kohlenhydraten entsteht Kohlensäure, die den Körper übersäuern kann.&#8221;</p>
<p>Ammoniak wird in Harnstoff umgewandelt. Harnsäure entsteht beim Purinabbau. Z.b. aus Fleisch. Mich wundert es, dass eine Ernährungswissenschaftlerin das nicht weiß. Eiweiß und erhöhte Harnsäurespiegel haben nichts miteinander zu tun. Letztere entstehen durch zB. Purinreiche Ernährung bei mangelnder Ausscheidungsfähigkeit von HS durch die Niere, oder durch vermehrten Zelluntergang (zB. Leukämie)<br />
Nicht nur beim Abbau von Kohlenhydraten entsteht Kohlendioxid (nicht Kohlensäure) sondern auch beim Abbau von Fett und AS, nämlich im Citratzyklus.</p>
<p>&#8220;Normalerweise werden überschüssige Säuren über die Lunge, die Leber und über die Nieren ausgeschieden. Stoßen die Nieren aber an ihre Kapazitätsgrenze, wird die Calciumausscheidung erhöht, der pH-Wert des Harns sinkt und das Risiko für Osteoporose und Harnsteine steigt.&#8221;</p>
<p>Ganz sicher nicht. Calcium im Austausch gegen H+ ist Unsinn. Da besteht kein Zusammenhang. Wenn sie einen finden, erzählen Sie mir, welche Transporter das machen, Frau Fuchsmann!</p>
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