Krank und dick durch Fruchtzucker (Fruktose)
Für Menschen mit Fruktosemalabsorption hat Fruktose fatale gesundheitliche Folgen. Aber auch gesunde oder an Diabetes erkrankte Menschen sollten Fruchtzucker aus folgenden Gründen meiden:
- Fruktose fördert die Einlagerung von Fetten aus der Nahrung.
- Fruktose wird in Körperfett umgewandelt.
- Fruktose benötigt kein Insulin, um von Körper aufgenommen zu werden, aber es folgen auch keine Sättigungssignale.
- Vor allem bei Männern führt Fruktose zu einem starken Anstieg an Cholesterin und Triglyceriden im Blut.
- Fruktose kann zu einem erhöhten Harnsäurespiegel führen.
- Fruktose kann eine Fettleber verursachen.
Fruktose kann u.a. in folgenden Lebensmitteln enthalten sein:
- Diabetikerlebensmittel: dort wird Haushaltszucker durch Fruktose ersetzt. Diese Lebensmittel sind meist sehr fett- und kalorienreich, also nicht zum Abnehmen geeignet. Bei Übergewicht verbessert eine Gewichtsreduktion die Erkrankung. Fruktose hat den gleichen Kaloriengehalt wie Zucker!
- Säfte: enthalten natürlicherweise hohe Mengen Fruchtzucker
- Erfrischungsgetränke: z.B. Wasser “mit Geschmack”, Wellnessgetränke, Sportgetränke etc. Lesen Sie sich vor dem Kauf die Zutatenliste durch!
- Fertigbackwaren wie Kuchen
- Feinkostsalate
- Ketchup
- verschiedene Sorten Cornflakes
- Kinderlebensmittel wie Quarkspeisen, Joghurt
Auf diesen Lebensmitteln steht oft “ohne Kristallzucker” oder “mit der Süße aus Früchten”.
Dadurch wird der falsche Eindruck erweckt, Fruchtzucker sei besser als Haushaltszucker.
Verwenden Sie lieber “normalen” Zucker, aber so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Getränke sollten immer völlig ungesüßt sein wie Wasser, ungesüßter Tee, Saftschorlen (1/4 Saft aus 100 % Frucht + 3/4 Wasser).
Auch Obst enthält Fruchtzucker, allerdings nur geringe Mengen.
z.B. liefert 1 Apfel ca. 7 g Fruchtzucker; 1 Banane ca. 4 g; 100 g Sauerkirschen ca. 4 g. Zum Vergleich: 0,5 l fruktosehaltiges, aromatisiertes Wasser enthält ca. 21 g Fruchtzucker!
1 Kommentar
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Von Regina Schwabe, 16. Juli 2009 @ 13:45
Schön, dass mal auf die versteckten Probleme bei Saft, Müsli und so weiter aufmerksam gemacht wird. Viele haben Magen-Darm Beschwerden und kein Arzt kommt auf so nahe liegende und einfach zu lösende Ursachen.